Sonderseite "Bunkertour 2006"
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Volker Jeschkeit

Busa Verle  

Busa Verle - Fotos 2003 / 2004

Nachtrag Pfingsten 2004




Hier nun die Ergebnisse unserer Erkundungen 



Zu den Fotos



Letzte Eindrücke

Unsere zweiter - kurzer - Besuch von Verle machte uns deutlich, wie schnell manchmal der Zerfall gehen kann. Die neuen Schäden und auch die Überflutung der Kellerräume im Zeitraum von einem Jahr zeigen, dass der Verfall Verle´s sehr schnell voranschreitet.
Selbst der damals relativ gefahrlose Abstieg über die Treppe zu den Poternen erwies sich als unsicher - ich wollte noch einmal runtergehen um das Ausmass der Überflutung festzustellen, so dass ich es unterließ. Direkt neben der Treppe hatte sich ein riesiges Loch aufgetan, das anscheinend die frühere Zisterne war.
Ich empfehle niemandem, noch einmal einzusteigen. Das ganze Werk ist komplett im Höchstmaß einsturzgefährdet!!

Auf dem Rückweg nahmen wir uns Zeit, das Gebiet in dem das Werk liegt, noch ein bißchen genauer anzusehen. Dadurch fielen uns eigentlich erst die Granattrichter auf, die heute noch Busa Verle umgeben.



Granattrichter

Die ersten Granattrichter sahen wir auf dem Rückweg von Spitz Verle. Es sind teilweise noch riesige Löcher.




Diese Senke liegt etwa 200 m vom Werk entfernt auf der feindabgewandten Seite und ist geradezu übersät von Trichtern, die teilweise heute noch einen Durchmesser von 5 m oder mehr haben. Links im Bild ist noch so eine Art Wall zu erkennen. Vielleicht war dies ein Bereitstellungsraum, oder die Italiener vermuteten hier an dieser Stelle den 30,5 cm Mörser, der den italienischen Festungen so sehr zusetzte.




Die Gegner von Busa Verle

Blick zur Verena Auf dem Berggipfel befindet sich das Werk Verena, das aufgrund seiner schwereren Bewaffnung Busa Verle, Spitz Verle und auch Luzern so stark zusetzte. Es wurde aber kurze Zeit später von einem österreichischen Mörser ausgeschaltet.




Campolongo Dies war das zweite italienische Werk, das die Festungen auf den Hochebenen bekämpfte. Schußbereich Folgaria-Gruppe: Gschwent, Cherle, Sommo Alto und Serrada. Hier sorgte ebenfalls ein österreichischer Mörser dafür, dass das Werk aus dem Gefecht genommen und entwaffnet wurde.




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