Sonderseite "Bunkertour 2006"
Einleitung und Index
Der Festungsriegel Trient
Busa Granda
Colle delle Benne
Tenna 2005
exFortino in Caverna
Brusaferro
Dos Fornas
Valmorbia 2003
Valmorbia 2005 NEU
Candriai
Castellar della Grua
Kanonenwerk Cimirlo
Batterie Roncongno
Monte Celva
Monte Calisio
Werk Casara
Tenna - erster Besuch 2003
Die sieben Gemeinden
Hochflächen v. Asiago (it.)
Weitere Festungsbauten
Volker Jeschkeit

Busa Granda - ein unbekanntes Werk  

Busa Granda

Die Sensation - 1. Erkundung

Als wir 2003 auf unserer Expedition durch die Festungswerke waren, bat uns Uli, das Kanonenwerk "Busa Granda" zu suchen. Er selbst hatte es noch nicht besucht, bzw. gefunden und war auch nur im Besitz von vagen Informationen.
Auch unser Interesse war geweckt und wir machten uns auf die Suche. Nach einiger Wanderzeit auf einem steilen Pfad, erreichten wir einen Weg kurz unterhalb vom Gipfel und sahen auch schon die erste in den Fels geschlagene Öffnung, die sich bei näherem Betrachten aber als nicht Einstieg eignete, weil sie verschüttet war.



Der Eingang mit Markus - Pfingsten 2003

Zuerst machten wir eine kleine Pause und besichtigten das Gipfelplateau. Außer zwei, zum Teil verschütteten Schächten war nicht viel zu sehen. Renate und Markus wollten noch die Sonne genießen und so untersuchte ich alleine die Umgebung.
Unterhalb des Plateaus fand ich die Überreste eines Kampfgrabens und folgte durch den dichten Bewuchs seinem Verlauf. Dabei fand ich eine eingestürzte Kaverne und einige Mauerreste. Anschließend kehrte ich zu meiner Familie zurück und wir machten uns auf den Rückweg.
Kurze Zeit später tauchten aber am Wegrand zwei große Betonbögen auf, die sich dann als die Überreste von Kavernen erwiesen. Nun wollten wir aber doch wissen, ob es nicht doch in das Werk reinging und wir nahmen unsere Scheinwerfer.
Die erste Kaverne war fast bis zur Decke mit Schutt verfüllt und meines Erachtens auch nicht begehbar, bei der zweiten war es zwar genau so, aber man konnte gebückt durchkriechen. (Siehe Bild mit Markus). Am Ende der Kaverne fand sich ein Gang, der aufwärts ins Innere verlief. Obwohl er mit Steintrümmern übersät war, wagte ich den Einstieg. Doch der Gang endete nach einigen Metern vor einem Quergang, dem der Boden fehlte und von dem ich nicht wußte, wie tief es dort runterging. Auch das viele lose Gestein drohte abzurutschen und mich mitzureißen. So beließ ich es dabei, den Quergang so gut wie es ging auszuleuchten. Mehr als eine Kaverne gegenüber und eine weitere im Hintergrund konnte ich nicht erkennen. Damals hatte ich auch schon die Vermutung, dass es sich um einen weiteren Quergang handeln könnte.
Ich machte ein Foto vom Eingang (meine Digi-Kamera hatte wieder einen Hänger) und nahm nach unserer Rückkehr in Kolbermoor mit Uli Kontakt auf und schickte ihm Zeichnungen von dem, was ich herausgefunden hatte.


Die Sensation - 2. Erkundung (Volker)

Im Herbst 2003 wüteten dann in dieser Gegend enorme Unwetter und Stürme und verwüsteten das ganze Gelände.
Als Volker Jeschkeit, der zu diesem Zeitpunkt schon eng mit Uli zusammenarbeitete, das Werk untersuchte, stellte er fest, dass durch die Unwetter einiges zum Vorschein kam, das ich Pfingsten noch nicht sehen konnte. Entwurzelte Bäume legten weitere Mauerreste frei, auf dem Gipfelplateau bildete sich eine Senke heraus, die damals noch nicht da war usw.
Volker stieg dann durch die Kaverne, durch die ich auch rein bin, ein und konnte diesmal den Quergang (der sich als zweistöckige Zisterne erwies) betreten, von dem er einige Fotos mitbrachte. Auch er legte Zeichnungen und Fotoserien an, die er Uli überließ und auch auf seiner Website veröffentlicht wurden. Meine Kaverne im Hintergrund (der weitere Quergang) tauchte weder auf den Zeichnungen noch in den Fotos auf.
Busa Granda war eigentlich das Werk, das Uli, Volker und uns zu Freunden machte.


Die Sensation - Gemeinsame Erkundung 2004

Das Werk ließ uns keine Ruhe:
Ich war aufgrund Volker´s Berichten mit meinem Beobachtungsstand nicht zufrieden, weil es einige Unstimmigkeiten gab, Volker wollte auch nochmal hin und Uli - war ja sowieso noch nicht da und wollte es unbedingt sehen.
Also bot sich an, es gemeinsam genau zu erforschen, bevor alles einstürzte. Und so starteten wir an diesem Pfingstsamstag unsere Exkursion, die ich in den nachstehenden Bildserien zeigen möchte.
(Wie schon im vergangenen Jahr, streikte auch hier am ersten Urlaubstag die Digi-Cam, so dass einige Fotos von Uli sind)

Und nun wird´s interessant:


Pfingsten 2004 Unsere kleine Expedition vor der Eingangskaverne

Busa Granda - ein unbekanntes Werk
Im Inneren - Teil 1
Im Inneren - Teil 2
Im Inneren - Teil 3
Im Inneren - ein "lustiger" Ausgang
Die Außenanlagen
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