... und es wurde Licht !!!
Plötzlich zündete die Lampe doch noch und alles wurde taghell ausgeleuchtet! Der Strahler erzeugte Tageslicht und so konnte nun ohne Blitz losgeknipst werden. Es entstanden eindrucksvolle Bilder.
Da es für mich doch ziemlich schwer war, mit der Ausrüstung zu fotografieren, stammt ein Teil der Bilder von meinen Begleitern.
Der ARRI im Einsatz.
Die richtige Schlepperei begann jetzt erst. Links Vorschaltgerät mit ca. 3 kg, rechts Akku mit 8 kg. In der Hand den glühendheißen Strahler (ca. 2 kg) und die Kamera. Und dann das lose Geröll überall.
Der erste Abschnitt
führt uns in den großen Hauptgang. Wir beginnen mit dem Aufstieg in der zweiten Kaverne.
Der Zugangsstollen
zum Hauptgang - hier noch mit normalem Scheinwerfer beleuchtet.
Das Licht
ließ den gesamten Gang plastisch erscheinen.
Gleich geht´s los.
Noch ein kurzer Ausleuchtungstest, bevor wir den Aufstieg wagten.
Als Feldwebel der Beleuchtungstruppe
(laut Uli) mußte ich in der Regel immer voraus. Schwer bepackt wie ein Muli durfte ich den anderen ihren Weg leuchten. So ehrenvoll wie diese Aufgabe auch war: Man war immer der Erste - auch wenn´s plötzlich rutschig wurde und man auf die Schn... fiel. Wie kurz darauf ein paar Meter weiter oben.
Rückblick
zum Eingang, der ganz schwach links zu sehen ist. An dieser Stelle beginnt der lange Hauptschacht nach oben.
Ein Bild von Volker
ohne Blitz fotografiert. Die Lichtausbeute des Strahlers reichte vollkommen aus um den Gang bis an sein oberes Ende auszuleuchten. Das sieht nur so kurz aus. Es war noch ein verdammt langer und steiler Aufstieg, bis wir mal oben waren.
Der Hauptgang
führt steil nach oben und ist teilweise von losem Geröll bedeckt. Geduldig warten Uli und Markus, bis alle ihre Bilder gemacht haben.
Spuren
der Bohrer und Meissel sind noch in der Wand zu sehen
Die erste offene Batteriestellung
gegenüber der Abzweigung zum zweiten Stollen.
Die ersten Vermessungen
ungefähr in der Mitte des Aufstiegs. Dort zweigen der Verbindungsgang zum zweiten Stollen und ein Aufstieg zu einer offenen Geschützstellung ab. Auch die Lage von einigen Kavernen wird verglichen.
Seitenkaverne
Auf der rechten Seite
- kurz oberhalb der Abzweigung, befand sich diese kleine Seitenkaverne in Betonausführung
Sickerwasser
sorgte für eine auffallende Musterung der Wände
Fundstück
Auf dem Boden der Kaverne fand sich diese Dose
Mit dem Bajonett
geöffnet. Laut Volker eindeutig militärisch und vermutlich auch aus der Zeit des I. WK. (Im 2. Weltkrieg waren italienische Truppen auch in dieser Gegend stationiert)
Logistik- und Unterkunftskaverne
Diese große Kaverne
befindet sich oberhalb der Abzweigung.
Die Abmessungen
waren enorm: Ca. 8 x 5 x 3 m. Sie diente für die Logistik bzw. als Unterkunft. Sie liegt einige Meter oberhalb der kleinen Kaverne auf der linken Seite und war der größte aus dem Fels geschlagene Raum im Berginnern.
Blick zur Decke
Durch das Tageslicht, das der Strahler erzeugt, werden die Gesteinsstrukturen deutlich sichtbar, während gleichzeitig ein interessanter Effekt entsteht.
Das gleiche Bild
als Falschfarbenaufnahme.
Amadeus
scheint in der Dunkelheit des Hauptgangs zu verschwinden......
... in Wirklichkeit
ist er bereits kurz vor dem Batteriegang, der sich dann horizontal durch den Berg zieht.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren unsere Erwartungen übertroffen. Die Anlage war wirklich so gewaltig, wie Volker vermutet hatte, der Scheinwerfer funktionierte und alle waren von dieser Tour begeistert - also ein richtig guter Tag für so ein Unternehmen.
Oben angekommen, wollten wir nun den oberen Batteriegang mit den Geschützständen und ehemaligen Panzerkuppeln untersuchen.
Doch dann standen wir plötzlich vor einem massiven Problem!!!
Mehr darüber auf der nächsten Seite
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