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Hilfsmittel

Nützliche Hilfsmittel




Farbrührer Eine ausgediente Minibohrmaschine, hier auf Plastikreste montiert, dient als Farbrührer. Man braucht nur noch die Dose darunter zu halten und die Drehzahl zu regeln. Der Rührer selbst besteht aus dem Draht eines starren Stromkabels (Querschnitt 2,5 mm), den ich am unteren Ende dreieckförmig gebogen habe.




Die nachstehend gezeigten Vorrichtungen waren mir beim Bau des Modells sehr hilfreich.


LWL-Bearbeitung




Diese Vorrichtung zur Bearbeitung von Lichtwellenleitern habe ich mir selbst gebaut. Sie ermöglicht das einseitige Abisolieren bzw. das Rundschleifen der Enden.  
Dazu wurden in den Kunststoffklotz vier Bohrungen, die in der Höhe leicht versetzt angeordnet sind, durchgeführt. Anschließend wurde der Mittelteil flach ausgefräst. In die stehengebliebenen Enden setzte ich Gewindebohrungen ein, damit die Lichtleiter mit Rändelschrauben fixiert werden können.
Da die freigefrästen Bohrungen in der Mitte nicht auf gleicher Ebene liegen, werden verschiedene Bearbeitungsstufen ermöglicht. 



Takelage Ein alter Mast dient zum Testen für die Takelage. Die hier angebrachten "Seile" sind Kupferdrähte mit verschiedenen Drahtstärken. Die beiden Drähte links im Bild wurden dann verwendet (0,1 mm Drahtstärke). Leider stellte sich heraus, dass sich die Drähte sehr schwer mit dem Kunststoff verkleben ließen. Ein Verkleben von Draht auf Draht (z. B. bei den Antennen) war fast unmöglich. Dazu brauchte ich etliche Versuche, bis dies einigermaßen klappte.




Antennenspanner Eine Vorrichtung zum Spannen der 4 Antennendrähte. Die Enden (aus Ätzteilen) wurden im richtigen Abstand auf Holzklötzen fixiert und danach die Drähte durchgesteckt und verklebt.




Drahtspanner 1 Weil von einem kleinen Mast auf dem Oberdeck die vier Einzelleitungen zu den Antennen führten, mußte ich mir diese Vorrichtung bauen, weil es nicht möglich war, diese dünnen Drähte so zu spannen, dass sie nicht durchhängen. Das Bild zeigt die Vorrichtung in Nullstellung.




Drahtspanner 2 Zwei Gewindestangen drücken die Antennen leicht nach unten. Dazwischen werden die Einzeldrähte hochgezogen, ausgerichtet und auf der obersten Gewindestange unter Spannung aufgewickelt. Ein kleiner Tropfen Sekundenkleber an der Verbindungsstelle fixiert die Drähte.




Als ich dann die Vorrichtung vorsichtig entfernte, stellte sich leider heraus, dass die Drähte trotzdem nicht richtig gespannt waren. Mit zwei größeren Plastikplättchen presste ich noch einmal die Drähte zusammen und das funktionierte einigermaßen. Die Drähte hängen zwar immer noch etwas durch, aber es sieht wesentlich besser aus, als vorher.
Das war übrigens der 6. Versuch! 



Löt-Halterung für Ätzteile

Optional für die große Titanic sind Ätzteilsätze erhältlich, die als Ersatz für die mitgelieferten Kartonteile Verwendung finden. Diese Teile sind sehr filigran gearbeitet und eine echte Bereicherung für das Modell.
Leider ist die Bearbeitung schwierig, speziell das Löten nach dem Zurechtbiegen ist mit einigen Schwierigkeiten behaftet.
Größtes Manko ist, dass sie ständig verrutschen. Aus diesem Grund habe ich eine Haltevorrichtung dafür gebaut.


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Eine einfache Vorrichtung zum Einspannen von Ätzteilen zum Löten. Die Langlöcher machen die Haltewinkel verschiebbar und können somit den verschiedenen Größen angepaßt werden.

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Spantenprüfung




Drehte man die Schablone um, war gleich zu erkennen, ob die Spanten exakt ausgerichtet waren.




Die "Plankenbiegemaschine"




Weil man ja ständig Gefahr lief, sich über dem heißen Wasserdampf die Finger zu verbrühen, kam ich auf die Idee, einen alten Eierkocher entsprechend umzurüsten.
In den Kochereinsatz legte ich ein Stück Verputzgitter, damit die Planke nicht durchrutschen und ins Wasser fallen konnte, steckte sie oben durch die Dampfaustrittsöffnung rein und stützte das Ganze mit einem Holzklotz, aus dem eine Schraube ragte. Somit wurde erreicht, dass der Dampf ungehindert entweichen konnte.
Zur Kontrolle und zum Biegen konnte ich nun die Planke rausziehen, formen und eventuell noch etwas ziehen lassen, oder wenn sie die ideale Form hatte, gleich verbauen.
Vorteile: Man spart Wasser und die Küche wird nicht vernebelt.
Als ungefähre Faustregel gilt: Das Wasser für 7 hartgekochte Eier reicht aus um 5 - 6 Planken zu biegen.
Also, macht Euren Partnern klar, dass unbedingt einer dieser neuen Designer-Eierkocher her muß, weil der alte nicht mehr zum Mobiliar paßt...




Einstellehre

Eine selbstgebaute Einstellehre hier zur Montage der umlaufenden Grätings an den "Eigenbau-Kransockeln" der Bohrinsel.




Fotostudio

Wer - so wie ich - gerne die Fortschritte seines Modells dokumentieren möchte, oder ein Modell ins rechte Licht rücken will, kommt nicht umhin, auch auf eine gute Ausleuchtung zu achten.
Da ich im Moment nicht an meiner großen Titanic arbeite, verwende ich die Versuchskammer aus dem "Tutorial Beleuchtung" um meine Bilder zu machen.
Für interessante Effekte sorgen zwei fertig gekaufte Lichtleisten mit je 5 Weißflux-LEDs und eine Warmton-Neonröhre.


Ein alter Ständer für Küchenutensilien dient als Halterung für die beiden LED-Leisten. Von oben kommt das warme Licht der Neonröhre.




Gittermasten des Bohrinselmodells im Lichteffekt. Hier als Beispiel....




Halterung für Ätzteilrelings

Weil es für mich ausserordentlich schwierig war, die Geländer an die Treppen zu kleben, habe ich mir eine Haltevorrichtung aus alten Alu-Stücken und vier Klemmpinzetten gebaut. Die Pinzetten sind Billigware und halten deswegen nicht gut fest, aber für die filigranen Geländer und Treppen waren sie bestens geeignet.
Hierzu habe ich die Einstellehre etwas umgebaut. Somit war es mir möglich, verschiedene Höhen einzustellen und dann zur Montage die Geländer auf die Treppen zu schieben und zu verkleben. Weil die Trocknungszeit doch etwas länger dauerte, konnte dadurch eine stabile Verbindung entstehen.


Die Einstellehre dient hier als Montagehalterung. Die Klemmpinzetten in den Aluklötzen sind auf feste Höhen eingestellt.




Zum Verkleben wurde die linke Montagehilfe vorsichtig verschoben, bis das Geländer auflag.




Sauber verklebt und im rechten Winkel sitzt das Geländer nun stabil auf. Auf diese Weise habe ich die Treppen auf der Bohrinsel fertig gestellt.