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Tutorial Beleuchtung

Beleuchtung allgemein

Weil es mir großen Spaß macht, mit Lichtleitern, LEDs usw. zu basteln und ich ein "Beleuchtungsfreak" bin, habe ich hier alles zusammengestellt, was mit diesem Thema zu tun hat.
Auch experimentiere ich sehr viel mit diesen Materialien (Versuchsanordnungen, Verarbeitung etc.) - vielleicht findet der eine oder andere Bastler auch Gefallen daran, sein Modell zu beleuchten und kann sich diese Erfahrungen zu Nutzen machen.


Modellbeleuchtung für die TITANIC

Auf den nächsten Bildern möchte ich Euch einige Versuchsanordnungen zur Beleuchtung zeigen, die ich für den Bau der TITANIC entwickelt habe.
Die Bilder beziehen sich zwar auf die Teile des großen Modells, können aber auch bei kleineren (Schiffs-) Modellen angewandt werden.


Grundlegend ist auf jeden Fall, dass die Lichtversuche in einer abgedunkelten Atmosphäre stattfinden, bzw. eine normale Raumbeleuchtung simuliert werden kann. Schließlich soll die Beleuchtung trotz Tageslichtes zur Geltung kommen, wenn auch in abgeschwächter Form.


Simulation Türbeleuchtung

Die Dunkelkammer Das Kernstück ist der schwarze Kasten in der Mitte, der etliche Glühbirnen enthält. Die Oberseite ist durchsichtig, damit Licht durchfallen kann. In der Halterung hängt ein Ätzteil für das vordere Welldeck. Ziel der Simulation ist die Beleuchtung der Lampen über den Eingangstüren.




Die Halterung ist der umgebaute Antennenspanner von der kleinen Titanic. Sie ist nach oben und unten verstellbar und läßt sich auch nach vorne oder hinten drehen. Im Vordergrund das Lichtleitkabel, dessen Fasern schon durch die 0,3 mm Bohrungen am Bauteil durchgeführt und zugeschnitten sind.




Die Türbeleuchtung in Funktion. Ich weiß nicht, welche Originalfarbe diese kleinen Leuchten hatten, ich habe dazu grün gewählt. Verwendung findet eine grüne transparente LED.




Vier Lichtfasern von über 20 sind hier eingesetzt. Ich habe die Bohrung zwischen Türoberkante und den geätzten Leuchten gesetzt.




Tipps zum Bau einer Dunkelkammer

Die von mir gebaute "Dunkelkammer" ist eigentlich ein altes Regal, das auf Lenkrollen gestellt wurde. Der eigentliche Simulationsraum besteht aus Kunststoffplatten (kann Sperrholz, Karton etc. sein), die innen dunkel und möglichst matt eingefärbt sein sollen.
Wichtig ist, dass der Deckel um einige Zentimeter breiter ist, als die schmalste Seitenwand. Dies verhindert, dass schräg einfallendes Licht sich störend auswirkt.

Zur Elektrik:
Ein kleines Netzteil mit ca. 9 - 12 V ist für die einzelnen Versuche ausreichend. Dieses sollte aber an einer Platine angeschlossen werden, die mehrere Anschlußmöglichkeiten hat. Beispielsweise würde dann ein Anschluß für die Glühlampen zur Verfügung stehen, der andere zur Speisung von anderen Baugruppen, etwa einer Schaltung für die LED-Beleuchtung.
Für die LED´s nimmt man am Besten eine Konstantstromquelle, die es z. B. bei CONRAD gibt.

Ideal für die Beleuchtung mit Glühlampen (Licht von unten als Innenraumbeleuchtung) wäre eine umgestülpte kleine Kunststoffbox, die man an den Seiten mit Isolierband abklebt. Nur die Oberseite soll durchsichtig bleiben. Als Boden findet eine kleine Platte Verwendung, die in die Schachtel reinpasst. Darauf werden die einzelnen Glühbirnensockel verschraubt, die aber nur mit klemmbaren Kabeln verbunden sind. So lassen sich verschiedene Helligkeiten einstellen, weil je nach Bedarf die einzelnen Lampen in Reihe geschaltet werden können.


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