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Das Modell - Step 1
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Titanic 1/350
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Die Titanic und die Geschehnisse um dieses Schiff faszinierten mich schon seit meiner Kindheit. Mein erstes Titanic-Modell baute ich 1976 von Revell.
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Vor ein paar Jahren kaufte mir meine - mittlerweile verstorbene Großmutter - den großen Bausatz im Maßstab 1/350, mit dem ich mir dann völlig neue Ziele gesetzt und andere Wege eingeschlagen habe. Nach dem Studium diverser Bücher, Filme und Zeichnungen mußte ich zuerst feststellen, daß der Bausatz in vielen Abschnitten, bzw. Teilen nicht dem Original entsprach. So begann ich mit der Fertigung der originalgetreuen Lüfter, setzte Deckshäuser, Türen und Fenster ein.
Der nächste Schritt war dann, die Beleuchtung zu installieren. Weil aber nicht genügend Platz im Rumpf vorhanden war, um mein Vorhaben zu realisieren, wurde er kurz unterhalb der Wasserlinie abgeschnitten. So entstand ein Wasserlinien-Modell, das mir die Möglichkeit bot, die Beleuchtung teilweise von außen ins Schiff zu legen.
Aber die Beleuchtung bereitete enorme Probleme und zwischendurch war ich schon so weit, alles hinzuschmeißen. Stundenlang grübelte ich über die Installation nach, baute Versuchsanordnungen und sogar eine Art Dunkelkammer, um alles zu testen. Doch oft ohne Erfolg. Bis ich dann wieder einen Geistesblitz hatte, oder auf irgendeine Weise darauf kam, wie man es machen könnte.
Doch berufliche Gründe und die Umschulung ließen den Bau für einige Jahre zum Erliegen kommen, das Modell stand gut geschützt im Speicher. Weil zum Baubeginn das Internet und auch die Digital-Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte, existieren leider keine Bilder von den ersten Abschnitten. Beide Vorhaben habe ich aber seit der Wiederaufnahme des Baus (Anfang 2003) fotografisch festgehalten und die Aufnahmen möchte ich hier jedem interessierten Bastler zur Verfügung stellen. Ergänzende Beschreibungen finden sich jeweils bei den einzelnen Fotos. Es wird alles dokumentiert und zu späteren Zeitpunkten in diese Seite integriert.
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Wer sich die Fotos genauer ansieht, wird bemerken, dass der weiße Farbauftrag nicht besonders schön geworden ist. Das liegt leider an der verwendeten Seidenmattfarbe. Bei der Airbrush verstopfte sie ständig die Düsen der Farbpistole, beim Auftragen mit dem Pinsel trocknete sie schneller, als ich streichen konnte. Ich werde noch versuchen zu retten, was zu retten ist, aber verärgert bin ich trotzdem. Immerhin habe ich viele lange Stunden an dem Modell gebastelt. Doch jetzt nähert sich das Modell seiner Vollendung und das Schlimmste ist hoffentlich vorbei.
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