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15.05.: Die letzten Arbeiten | 10.06.04 - Endlich fertig  

15.05.: Wasser und Hintergrund

Damit das Modell auch aussieht als würde es schwimmen, habe ich ursprünglich geplant, es in Kunstharz bis zur Wasserlinie einzugießen. Bei den Vorbereitungen kam mir aber eine andere Idee, so dass ich das Gießvorhaben wieder verwarf. Warum - das zeigen Euch die nachstehenden Bilder.

Ebenso ging es mir mit dem Hintergrund. Auch hier wollte ich nur eine mit dunkelblauem Metallic-Lack lackierte Platte dahinterstellen. Weil ich aber noch ein großes Bündel mit Glasfasern hatte, entschloß ich mich, einen Sternenhimmel darzustellen. Eine Aktion, die alleine fast 30 Stunden Arbeitszeit gekostet hat. Was ich mir damit angetan habe, wird auch in den nachfolgenden Fotos gezeigt.


Die Wasserfläche




Wasser Step 1 Um eine Lichtbrechung unter dem Kunstharz zu erzielen, legte ich Alu-Folie auf die Grundplatte. Beim Formen faltete sich aber die Folie und bildete "Wellen", die einen Eindruck erzielten, als ob das Schiff fahren würde.




Wasser - Nahansicht Hier sieht man die Wellenbildung ganz deutlich. Auch die erzeugte Hecksee ist gut sichtbar. Die milchige Flüssigkeit ist verdünnter Holzleim, damit die Folie starrer wird.




Wasser Step 2 Die Wasserfläche ist eingefärbt. Weil die Grundplatte nochmal umgebaut werden muß, habe ich sie entfernt und neu angelegt. Auch werden dann verschiedene Farbtöne und verschiedene Maltechniken verwendet. Dazu mehr aber in der Seite Tipps und Tricks/Basteltechniken




Der Sternenhimmel




Sternenhimmel Hier sieht man deutlich die einzelnen Lichtleiter. Mehr als 300 Löcher habe ich mit einem 0,4mm-Bohrer in die Platte gebohrt. Die hier sichtbaren Lichtleiter sind nur ein Bruchteil.




Rückseite. Die LWL´s bestehen aus Fasern verschiedener Dicke, um größere und kleinere Sterne zu simulieren. Hier die ersten Bündel mit dickeren Fasern.




Rückansicht - nah Spiralförmig - von innen nach außen - werden die einzelnen Fasern durch die Bohrungen gesteckt. Das einzelne runterhängende Bündel enthält etwa 100 Fasern. Jede so dünn wie ein Menschenhaar. Danach wurde die Rückseite mit einem Kunststoffnetz versehen, damit die Lichtleiter nicht rausrutschen können. Die rausstehenden Enden habe ich vorsichtig abgezwickt und sind nun bündig mit der Vorderseite.





15.05.: Die letzten Arbeiten

15.05.: Wasser und Hintergrund

10.06.04 - Endlich fertig