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15.05.: Die letzten Arbeiten
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Titanic - Fazit
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Epilog zum Modell
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Nachdem nun die letzten Arbeiten abgeschlossen sind und das Modell nun mit einer Wasserfläche und einem Hintergrund versehen ist, ist nun die Zeit gekommen, sich noch einmal mit den Jahren der Fertigstellung kurz zu befassen.
Mit diesem Modell erlebte ich meine Höhen und Tiefen. Schon alleine das Problem mit dem Farbauftrag, spätere Ausblühungen und leider auch aufgetretene Farbänderungen durch die lange Lagerungszeit, führten eigentlich zu einem Ergebnis, mit dem ich persönlich nicht zufrieden bin. Leider führten auch Fehler in der Passung der einzelnen Teile zu vielen neuen Schwierigkeiten. Auf dem vorderen Welldeck klaffte eine Lücke von gut 3 mm, durch die das Licht schien. Aber mit Kinderknete konnte ich es einigermaßen gut wegretuschieren. Trotzdem schimmert an einigen Stellen das Licht durch. Ursachen dafür gibt es mehrere, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte.
Auch dass es beim Beginn des Baus noch nicht die Techniken gab, die ich heute verwende, kam erschwerend dazu. Speziell im Bereich Elektronik hat sich in der Zwischenzeit so viel getan (z. B. Weißlicht-LED´s), dass ich alleine die Beleuchtung mehrmals umstruktiert und umgebaut habe. Die Beleuchtung des Modells war das Schwierigste, mit dem ich hier zu kämpfen hatte. Aber das Ergebnis - glaube ich - kann sich sehen lassen.
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Ein Fehler von mir war, dass ich die Spann- und Halteseile für die Masten und Schornsteine aus 0,1 mm dünnem Trafodraht hergestellt habe. Dieser läßt sich nur sehr schwer spannen und hängt durch, weil der Widerstand z. B. der Masten zu gering ist, um den Draht gespannt zu halten. Sobald man mit den gespannten Drähten in Berührung kam, dehnten sie sich leicht aus und hingen dann ebenfalls locker durch. Trotz allem wirkt es maßstabsgetreuer, als normale Fäden, die den Bausätzen beigelegt werden.
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Das Allerschlimmste für mich ist aber meine in den letzten Jahren nachgelassene Sehkraft. Auf dem linken Auge sehe ich fast gar nichts mehr und mit der Uhrmacherbrille sehe ich zwar scharf, kann aber nicht mehr räumlich sehen. Was bin ich bei der Takelage oft mit der Pinzette in den Drähten hängengeblieben, weil ich nicht wußte, wo sie sich gerade befand! Auch meine früher so ruhigen Hände zittern so stark, dass ich oft schon nach wenigen Minuten mit der Bastlerei aufhören mußte, weil die Teile überall landeten, nur nicht dort, wo ich sie haben wollte. Tja, man wird halt doch älter......
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