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Diorama Kieswerk

Diorama "Kies- und Betonwerk"




Einfahrt Das Kieswerk entspricht dem Mittelpunkt des Dioramas. Der verwitterte Eindruck entstand durch das Bemalen mit verschiedenen Farbtönen. Als zweiter Schritt wurde mit stark verdünntem Grau darübergewischt. Zuletzt habe ich einen Pinsel in verdünnte Farbe getaucht und mit Schwung zum Modell gespritzt. Diesen Effekt kann man auch bei den Originalen beobachten. Spritzwasser, Staub und Regen verschmieren die Wände.




Zementlieferung Ein Zement-Silozug hat soeben die Waage neben dem Bürocontainer verlassen um zum benachbarten Betonwerk zu fahren. Zugmaschine und Sattelauflieger sind mit der Airbrush lackiert. In die hinteren seitlichen Fenster der Schlafkabine habe ich von innen ein Stück hellbraunes Papier geklebt, um die Vorhänge anzudeuten, die bei den DAF-Zugmaschinen üblich waren.




Muldenkipper Mit schweren Muldenkippern wurde das Material von der Beladestelle zum Kieswerk gefahren.




Alter LKW Ausgediente Fahrzeuge wurden in den Kieswerken für das Entleeren von Silos verwendet. Das herunterlaufende Wasser der Waschanlage mit seinen Schwebeteilchen verschmutzte die Laster enorm. Für die Darstellung wurde extrem verdünnte Farbe verwendet. Im Vordergrund links der Auffangtrog für das angelieferte Material mit Förderband




Betonwerk Viele Betonwerke unterhielten gleichzeitig Kiesanlagen. So verlief der Transport des Materials über kurze Distanzen. Die Säulen, Träger und Behälter beider Werke sind mit Rostfarbe angemalt um die Gebrauchs- und Alterungsspuren anzudeuten.




Betonwerk 2 Eine weitere Aufnahme des Betonwerkes. Im Hinter grund belädt ein Radlader einen Kippsattelzug mit Material von einer der Halden.




Beladung Ein KAELBLE-Radlader belädt einen MAN-Muldenkipper mit Material, das der Seilbagger aus dem Baggersee entnommen hat. Dieser war mit einem Schürfkübel ausgestattet. Geübte Baggerfahrer drehten den Bagger mit Schwung, während sie gleichzeitig den Kübel runterfallen ließen. Nachdem er ins Wasser eingetaucht war, zogen sie ihn wieder ein. Den rostigen Schürfkübel erkennt man gerade noch oben am Ausleger




Die "Kippe" Im Zuge der oft vorgegebenen Renaturisierung bzw. Rekultivierung mußten manche Baggerseen und Kiesgruben wieder aufgefüllt werden. Deshalb boten viele Unternehmen an, dass Aushubmaterial angefahren werden konnte.




"Kippe 2" Ein Mercedes-Dreiachser (natürlich wieder schmutzig) lädt gerade sein Material ab, während ein TATRA wartet. Die Raupe war nicht nur zum Einplanieren da, sondern auch dazu, manchen festgefahrenen LKW wieder rauszuziehen. Das passiert oft genug, weil der Untergrund - besonders wenn er frisch aufgeschüttet ist - sehr leicht nachgibt. Ich bin selbst oft manchmal bis zur Ladefläche abgesoffen und kam nur mit fremder Hilfe wieder raus. Bis man den Dreck wieder aus den Zwillingsreifen heraus hatte, verging einige Zeit. Wenn sich die Möglichkeit ergab, dann fuhr man wie ein Rennfahrer, dass das Material noch vor der nächsten Straße herausgeschleudert war. Eingeklemmte Steine konnten sich oft in gefährliche Geschoße verwandeln, wenn sie während der Fahrt davonflogen. Ich habe immer die Zwillingsreifen vor der Abfahrt kontrolliert.




Detailansicht Der Untergrund des Dioramas wurde aus Pappmaché erstellt. Kurz bevor sie trocken war, habe ich mit Druck einen alten Spielzeug-Laster darübergeschoben und auf diese Weise die realistisch wirkenden Spuren erzeugt. Die Bemalung erfolgte mit Wasserfarben. Die Abmessungen des Dioramas: ca. 80 x 30 cm