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Festungen:

Sonderseite "Bunkertour 2006"

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Werk Cherle (S. Sebastiano)

Cherle wurde, um Verwechslungen mit Verle zu vermeiden, auch „Werk S. Sebastiano“ genannt. Nur ein kurzer Fußmarsch von etwa 15 Minuten war nötig, um seine Überreste zu erreichen. Überall waren wieder die Spuren der Sprengungen zu sehen, die vorgenommen wurden, um die riesigen Eisenträger aus der Deckenarmierung zu gewinnen. Und so blieb nur eine begehbare Poterne, deren Besichtigung sich lohnte. Ein einziger Scheinwerfer genügte um uns den Weg auszuleuchten, weil immer wieder Treppen zu den Resten der oberen Stockwerke, bzw. den Geschützstellungen führten. Das durch sie einfallende Tageslicht reichte aus, um den Gang mit mattem Licht auszufüllen.
Weil es schon Nachmittag war und wir noch das Museum Belvedere (Werk Gschwent) besuchen wollten, hielten wir uns hier nicht mehr lange auf.

Pfingsten 2004

Im Rahmen unseres erneuten Ausfluges auf die Hochebenen der 7 Gemeinden, klapperten wir noch einmal alle Werke ab, weil wir die Fotoserien aus dem vergangenen Jahr ergänzen wollten. Auch Cherle wurde noch einmal besucht und die dabei entstandenen Bilder habe ich in den Bericht integriert.

Nahkampfanlage

Als erstes werden die Trümmer der Nahkampfanlage sichtbar, wenn man das kleine Wäldchen durchquert hat.

Kehlgraben

Noch geht es etwas aufwärts.....

Überblick

... aber dann tauchen die Überreste einer einst so stolzen Festung vor einem auf. Links im Bild die Reste der Kehlgrabenabwehr. (Dieses Foto erhielt ich von Uli)

Rückblick

zum Aufweg. Hinten rechts die Nahkampfanlage.

Kehlgrabenabwehr

Auf dem Scheitelpunkt des Hügels befand sich die Kehlgrabenabwehr zu der auch die im Bild gezeigte Scharte gehört. Die original Holzverkleidung ist noch erhalten.

Die Kehlseite des Werks

von der Abzweigung zum Kampfgraben aus gesehen. Im Hintergrund der vorspringende Bau der Kehlgrabenabwehr.

Traditorenbatterie

Nachdem wir die Kehlseite passiert hatten, erreichten wir den Wall, der den Kampfgraben umschließt. In der Bildmitte die Überreste der zerstörten Traditorenbatterie.

Da geht´s rein

Cherle wurde so gründlich gesprengt, daß es nur einen einzigen Eingang gab. Dieses Foto zeigt den Haupteingang, durch den wir ins Werk konnten. Die Holzverkleidung in den Schießscharten der Eingangsverteidigung ist noch erhalten.

Hauptgang

Dieser Gang führte in Längsrichtung durch das ganze Werk und war vermutlich der Hauptgang. Von ihm zweigten Treppen in die ehemaligen Geschützstände (die jetzt im Freien liegen) ab und das einfallende Licht tauchte den Gang in ein diffuses Licht. Auch hier konnte man erkennen, daß die Behörden mit Restaurierungsmaßnahmen begonnen hatten.

Seitengang

Diese Poterne zweigte vom Hauptgang ab. Da sie gut begehbar war, entschloßen wir uns, reinzugehen. Der im Blitzlicht sichtbare Nebel zeugt von der Feuchtigkeit, die hier vorherrschte.

Wasserbecken

Weit konnten wir der Poterne nicht folgen; ich schätze etwa 50 m. Interessant war dieses Wasserbecken, das kurz vor dem Ende der Poterne vor uns auftauchte.

Scharte

Wieder draußen, gingen wir noch ein bißchen herum und fanden diese Schießscharte. Der Stahlschild und der Drehzapfen für das MG waren noch vorhanden. (Ein MG mit Lafette kann man bei den Fotos aus dem Museum Belvedere sehen).

Nahkampfanlage

Zum Schluß nahm ich noch die Nahkampfanlage unter die Lupe. Meine Familie hatte keine Lust mehr mitzugehen und so stieg ich alleine durch den bogenförmigen Gang (rechts im Bild) ein. Es stellte sich heraus, daß er in den Hauptgang verzweigte und so war die Überraschung von meinen Beiden groß, als ich von hinten (vom Haupteingang) wieder auftauchte.

Bitte beachten:

Die Links zu den weiteren Bilderseiten von Cherle finden sich jeweils oben rechts unterhalb des Banners. Ich habe es noch nicht geschafft, alle Seiten entsprechend umzustrukturieren.

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Uli hat auch Berichte über Cherle: