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Ein flammendes Inferno....

Na ja, ganz so schlimm war´s nun auch wieder nicht, aber trotzdem war ich soweit um alles mit einem Hammer klein zu machen. Und das kam so:

Bevor ich Modul 7 zusammenbauen konnte, mußte ich noch einmal einen Systemcheck der Elektronik durchführen. Hierbei wurde die volle Betriebsspannung von 17,5 V angelegt. Es leuchtete auch für kurze Zeit sehr schön und plötzlich fing es von der Unterseite der Platte zu rauchen an und aus einigen Blinkstufen züngelten kleine Flämmchen hoch. Hatte ich doch in der Eile übersehen, die Spannungsversorgung für die Blinkstufen abzuklemmen....

Die ganze Arbeit mit den vielen Blinkstufen war umsonst, weil die Bausteine durchgeschmort waren. Ihr könnte Euch sicher vorstellen, wie sauer und enttäuscht ich war, vor allem, weil ich hier forciert gearbeitet habe, weil ja die Ausstellung im März vor der Tür stand.

Nun, ich habe noch eine alte Lauflichtplatine in meinem Sammelsurium gefunden und diese angeschlossen. Dazu mußte ich zwar die ganze Empfängerplatine umlöten und eine zusätzliche Blinkstufe in Modul 2 einbauen, aber immerhin ein bisschen blinken tut´s doch wieder.

Aber diese Einzelheiten, was ich hier umgemodelt habe, zeige ich nicht, weil die Funktionen ja die gleichen sind. Deshalb nun zu den Bildern über den Aufbau von Modul 7.

Modul 7 - Einzelteile

Innenansicht

Damit kein Licht durchschimmert, wurden die Innenseiten dick mit mattschwarz übermalt. Die kleinen Punkte sind Platinenstücke für die Spannungsverteilung an den Gangways.

Die Gangways

Hier die ersten Gangways mit den SMD-LEDs. Immer 5 LEDs bilden eine Einheit. Die kleinen Plattformen für die Treppen werden auch auf diese Weise zusammengefasst.

Die Montage

Hier sind die Gangways fast fertig montiert.

Die Verdrahtung

auf der Innenseite. Die Drähte werden auf den kleinen Platinenstücken miteinander verlötet.

Neue Platinentypen

sind dazugekommen. Eine Woche vor der Ausstellung in Gräfelfing habe ich diese Platinen gekauft. Hier lassen sich Standardbauteile und SMD-Komponenten miteinander kombinieren. Von dieser Platine habe aber das Lochrasterteil entfernen müssen.

SMD-Bausteine

und SMD-Widerstände bilden auf dieser Platine die Konstantstromquellen. Diese Bauart und -form, also in SMD-Technik werde ich auch für die gesamte Beleuchtung verwenden.

Die ersten LEDs sind angeschlossen

Die Seitenwände

gehen nur ganz knapp an den Kabeln und Platinen vorbei. Auf den oberen Kanten befinden sich kleine Rechteck-LEDs, die für die Simulation der oberen Fluter eingesetzt werden.

Zur Montage

habe ich um den Sockel Plastikplatten gelegt, damit ich Modul 7 auflegen kann.

In der Seitenansicht

erkennt man gut die beleuchteten Betriebsräume.

Ohne Licht

sieht es - glaube ich - aber auch ganz passabel aus. Ein "schöner Anblick" ist das Chaos im Zimmer. Aber es ist halt wirklich sehr wenig Platz.

Die Enge

im Aufbau wird ganz deutlich sichtbar. Die rausstehenden Kabel sind für die Heliplattform vorgesehen.

Diese und die anderen neu eingebrachten Fotos stammen alle noch aus der Zeit vor der Ausstellung. Ich habe sie wider erwarten doch noch gefunden und den Berichten hinzugefügt.
Nach der Ausstellung wurde das Zimmer nochmal komplett umgestaltet. Der alte Glaskasten für das Kieswerk-Diorama und die Regale darunter habe ich abmontiert und mir eine große Vitrine gebaut, in der nun beide Dioramen Platz finden. In kleinen Regalen an der Seite habe ich die blauen Ablagekästen untergebracht und wo früher das Diorama Baustelle war, sind jetzt die Bücher und Dinge drin, die ich nicht so oft brauche. So wurde das große Regal auch wieder frei und siehe da: Am zweiten Tisch, der sonst nur zur Ablage diente, kann man auch wieder arbeiten.....
Hat gelegentlich doch mal Vorteile, wenn man umräumen muß. In diesem Fall war es die Ausstellung.

Das fertig aufgebaute Modul 7

Dieses Foto stammt von der Modellbau-Ausstellung in Gräfelfing.

Das Dach

Das Dach, bzw. die obere Plattform

ist mit schweren Messingstücken beschwert. Der Druck der Drähte und Kabel war hier einfach zu stark.

Ein neuer Beleuchtungstest

war nötig, um zu prüfen ob es irgendwelche Kurzschlüsse oder Ausfälle gegeben hat.