Bevor die Endmontage beginnen konnte, mussten auch die Ausleger einem Umbau unterzogen werden. Das größte Manko stellte aber hier der Seilverlauf dar (Seite 16 / Baubericht).
Vorbereitung zum Verkleben Das erste Teil des vorlackierten Auslegers. An den Kontaktstellen ist unbedingt darauf zu achten, dass überflüssige Farbe entfernt wird.
Detailansicht Auch die Grate, die ein Verrutschen nach innen verhindern, sollen von Farbe befreit werden.
Als schwierig erweist sich das Kleben trotzdem. Durch das Biegen der Enden nach innen (am vorderen Ende des Auslegers) bzw. nach aussen (an der Kabine) entstehen starke Spannungen an den Bauteilen. Ausserdem liegen sie - bedingt durch den Zug bzw. Druck - nicht sauber auf. Ich habe mir so beholfen, indem ich die Biegestellen mit einem scharfen Bastelmesser angeritzt habe. Mit einem leichten Druck knicken diese dann weg und liegen sauber auf. Sicherheitshalber mit einem Gummi fixieren, eventuell auch mit einem Gewicht beschweren und über Nacht trocknen lassen.
Die Biegestellen aus der Nähe Hier habe ich an den Querträgern eingeritzt und dann nach unten geknickt. Klappt einwandfrei
Mit Sekundenkleber erhält man an dieser Stelle das beste Ergebnis. Einstreichen, nach innen knicken und sofort ein Gewicht drauflegen. Weil aber durch das Einritzen keine Spannung mehr auf das Bauteil wirkt, erzeugt das schwere Metallteil einen stärkeren Druck. Der Kleber bindet so besser und stabiler ab.
Ein rot-weisser Anstrich ziert nun die Ausleger. Die Farbgebung habe ich auf einem Foto der Bohrinsel gesehen.
Die Umlenkrollen am Auslegerende. Die Aluachsen sind noch nicht zugeschnitten. Auch der Gitterrahmen ist noch nicht bearbeitet. Die Gummis verhindern, dass beim Aufbohren alles wieder aufgeht oder sich verwindet.