Jetzt hieß es wieder die 400 Stufen abwärts. Aber hier war ja die Schwerkraft mit uns, obwohl der Abstieg schon in die Knie ging.
Unterwegs zur Treppe
fiel mit dieses Stück Mauerwerk auf. Deutlich ist zu sehen, dass hier mit unterschiedlich bearbeiteten Materialien gearbeitet wurde.
Abwärts....
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Ein letzter Blick
auf die lange Treppe, ein bißchen digital nachbearbeitet.
Unten angelangt, marschierte Karin mit uns auf das Loch im Fels neben der Kapelle zu, das schon am Anfang unsere Neugier geweckt hat.
Am Eingang
befand sich eine Mischung aus Natur- und Kunststein und Beton
Ein Mauerdurchbruch
ließ Interessantes erahnen
Ein Stollen
wies uns den Weg in das Innere des Felsens
Fels und Beton
gingen nahtlos ineinander über.
In einer weiteren Kammer
befand sich dann Karinīs Schlußeffekt.
Karin erklärte uns, was es mit dieser Kammer auf sich hatte (und soweit ich mich noch erinnern kann):
Im zweiten Weltkrieg versteckten hier die Deutschen während ihres Rückzugs mehrere Wagenladungen oder Waggons mit Beutegold und sprengten den Zugang. Die Alliierten fanden aber diese Goldladung und transportierten sie ab. Den Tunnel ließ man so und heute sind hier an dieser Stelle Attrappen von Goldbarren zu sehen, ähnlich wie sie damals aufgefunden wurden.
Angeblich soll aber noch ein weiterer Tunnel existieren, in dem sich noch mit Gold beladene Waggons befinden sollten. Doch dieser wurde bis heute nicht gefunden.
Die Sicherheitsanlagen
Zum Schluß unseres Besuches
gewährte uns Karin noch einen Blick in das stillgelegte Überwachungszentrum mit seinen vielen Monitoren, mit denen das ganze Areal beobachtet werden konnte. Nach dem Auszug des italienischen Militärs verblieb die Anlage in der Festung.
Rote Lämpchen
auf einem Umriss der Festungsanlage zeigten die Standorte der einzelnen Überwachungskameras bzw. Sicherheitsbereiche.
Unsere vierstündige Besichtigung war somit beendet. Wir verabschiedeten uns herzlich von unserer netten Führerin und machten uns auf den Weg zurück zu unserer Pension, die unweit der Franzensfeste lag. Während der Rückfahrt blieb ich aber noch einmal stehen und machte ein Bild von der Brücke und von unserem Zimmer aus, holte ich mir mit Markus´ Fernglaskamera noch ein paar eindrucksvolle Fotos der gesamten Anlage.
Für uns war der erste schöne Tag in dieser Gegend leider schon zu Ende, doch am Sonntag wartete noch der krönende Abschluß mit der Seilbahnfahrt zum » kleinen Lagazuoi und dem Abstieg durch den italienischen Stollen (1. WK) auf uns, auf den wir uns schon alle sehr freuten.
Die Eisenbahnbrücke
die in die Festung führt. Zwischen den zwei Pfeilern sieht man einen Teil des Mittelwerks.
Die Festung
von unserem Zimmer aus gesehen
Das obere Werk im Zoom
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