Nun hatten wir ihn also erreicht: Den Zugang zum Stollen. Eine kleine Türöffnung im Fels war alles, was es am Anfang zu sehen gab. Wendl, der schon einmal hier war, gab uns vorher noch ein paar historische Informationen:
Dieser Stollen enthielt nicht nur die einzelnen Schächte und Gänge zu den Sprengkammern, sondern auch eine Generatorenstation, eine Werkstatt, einen Kompressorraum und nicht zu letzt die Wohn- und Lagerräume. Versorgt wurde alles durch zwei Materialseilbahnen, die in zwei unterschiedlichen Höhenbereichen mündeten.
Ausserdem gab bzw. gibt es noch einen zweiten Stollen, der als Artilleriestollen bezeichnet wurde, den wir aber nicht in unsere Tour mit einbeziehen konnten.
Was mich hier so gewundert hat, war die Höhe der Treppenstufen. Ein normales Begehen war fast nicht möglich, man musste buchstäblich seinen eigenen "Tritt erfinden". War doch so eine Stufe locker 30 - 40 cm hoch.
Hier haben die folgenden 80 Bilder ihre eigene Wirkung und ich werde mich hier nur auf wichtige Kommentare beschränken.
Gedränge im Einstieg
Uli, Renate, einer der Hunde, Renate, Markus und ein Bergsteiger trafen im engen Vorraum aufeinander.
Renate
steigt vorsichtig abwärts. Die Stufen waren teilweise feucht und glitschig - und nicht vergessen: Es war stockdunkel dort drin.
Barbara
beim Abstieg.
Der Sprengstollenanfang
war schon von aussen zu sehen. Hinter der Holzwand befindet sich der Sprengtrichter.
Ehemaliger Beobachtungsstollen
Auswurfloch für Aushub
oder ein Beobachtungsstand. Dieser Art Öffnungen gab es viele.
Eine Beschreibung zur Entstehung des Stollens
Blick ins Tal
und auf die Cenga Martini, rechts unten.
Kompressorraum
Bauholzstapel
Eine Original-Druckluftleitung
befindet sich noch an diesem Teilstück der Wand
Felsplateau
mit eingestürztem Stollenteil
Die Cenga Martini
rückte immer näher, je weiter wir abwärts kamen. Von hier aus war die riesige umgestürzte Felsnadel sehr gut zu sehen.