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Festungen:

Sonderseite "Bunkertour 2006"

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Volker Jeschkeit

Sonderseite "Bunkertour 2006":

Franzensfeste

Kleiner Lagazuoi

Bunker Ochsenbühel 2. WK

Allgemein:

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Zunächst mussten wir erst noch von der Bergstation zum Rifugio am Gipfel aufsteigen. Wendl und Barbara waren noch nicht da (sie sind von Tre Sassi aus über den Pfad hochgestiegen) und so nutzten wir die Zeit für einen ausführlichen Rundblick, machten Unmengen von Fotos und genossen die herrliche Aussicht und auch die warme Sonne. Während ich meinen kühlen Hopfenblütentee zur Magenberuhigung "widerwillig" zu mir nahm, holten sich Markus und Renate einen Berg Spaghetti, weil es mittlerweile doch schon fast Mittag war.

Weit schweift der Blick

über das Tal, von dem wir hochgefahren sind. Die Berge im Hintergrund waren teilweise von den Alpini besetzt. Soweit ich mich noch erinnern kann, ist das Gebirgsmassiv ganz hinten die Monte Cristallo-Gruppe.

Durch die steile Felswand

in der Bildmitte führt der Stollen nach unten. Vorne links ein Teil des Gipfelplateaus.

Die Tofanen

Der Nebelfetzen verdeckt die Sicht auf die Felswache "Dickschädel" der Österreicher. Der zerklüftete Berg links ist der große Lagazuoi. Die Leute auf dem Plateau gehen zur österreichischen Kavernenstellung, die als kleines Felsband herausragt.

Um bessere Bilder machen zu können, musste ich um das Refugio herumgehen. Deshalb geht die Fotoserie jetzt im Uhrzeigersinn weiter.

Reste einer Stellung

auf einem Felsvorsprung vor der Terrasse

Der Hexenstein

seine natürlichen Rinnen und Klüfte boten den Österreichern sichere Deckung.

Der Bergrücken

des Hexenstein. Sanft ansteigend um dann abrupt abzufallen.

Blick zur Sperre Tre Sassi

rechts am Bildrand. Trotz der Entfernung fällt der markante blaue Felsblock am Hang auf.

Der Col di Lana

und im Hintergrund die Marmolata, in derem Gletscher die berühmte "Stadt im Eis" entstand. Hier wurde auch der Grundstein für die Glacierologie gelegt, als Österreich-Ungarn den Bau durchführte. Durch die Erwärmung apert nun vieles aus und lange verschollenes wird nach den vielen Jahren im Eis wieder sichtbar.

Col di Lana - der Blutberg

Infobild -

wird durch anklicken vergrößert.

Der Col di Lana galt als österreichische Bastion gegen den italienischen Ansturm. Der Kampf um diesen Berg forderte einen hohen Blutzoll. Auch hier fanden Minensprengungen statt, die letzte Sprengung zerstörte die österreichische Gipfelstellung und riss über 200 Mann in den Tod. (An jenem Standort wurde eine kleine Kapelle errichtet, die an die Opfer dieses sinnlosen Kämpfens erinnern soll.)

Die Überlebenden zogen sich über den Grat auf den Monte Sief zurück, dessen Gipfel dann gehalten wurde. Eine österreichische Sprengung formte die sattelförmige Vertiefung im Grat zwischen den beiden Gipfeln.

Ein grandioser Ausblick

bot sich vom Gipfel des Lagazuoi. Hier im Bild sieht man übrigens sehr gut die geologische Eigenart dieses Gebirgsteils. Man beachte den Berg rechts vom Col di Lana / Monte Sief. Deutlich sieht man, dass die Gesteinsplatte durch tektonische Tätigkeit schräg angehoben wurde und dann diese Bergform bildete. Auf die gleiche Weise ist der Hexenstein (im Vordergrund) entstanden.

Rechts im Bild

taucht nun der zweite Lagazuoi-Gipfel auf.

Auf dieser Seite

befindet sich auch der Aufstieg, den die österreichischen Truppen benutzten. Wendl und Barbara sind auch auf diesem Weg aufgestiegen.

An die steile Felswand

schmiegt sich der schmale Pfad. Hier muss man schwindelfrei sein, um dort gehen zu können.

Blick zum hinteren Gipfel

Wendl und Barbara

mit den beiden Hunden, kurz vor dem Rifugio.

Nach einer kurzen Begrüßung führte uns Wendl über die Terrasse und zeigte uns die einzelnen Berge. Er erklärte ausführlich und fachkundig deren strategische und militärische Bedeutung und wußte viel über das dortige Geschehen zur damaligen Zeit. Obwohl ich über ein gutes Gedächtnis verfüge und mir vorgenommen habe, mir alles zu merken - Bis ich es endlich mal schaffe, den Bericht anzulegen, ist doch wieder einiges vergessen. So wie hier auch: Es ist kurz vor Weihnachten 2006, wo dieser Bericht entsteht.
Mir fehlt einfach die Zeit dazu, mich intensiver mit der Homepage zu beschäftigen.

Der große Lagazuoi

mit Stellungen in seinem Schuttkegel.

Felsband

am Hang des großen Lagazuoi mit österreichischen Kavernen.

In der Felswand

findet man immer wieder Stellungen, Beobachtungsposten, MG-Stände usw.

Die gewaltigen Tofanen

im Hintergrund. Heiß umkämpft. Rechts in der fast senkrechten Wand befand sich die österreichische Feldwache "Dickschädel".

Die Fontana-Negra-Scharte

Hier fanden auch immer wieder blutige Kämpfe statt. Auf dem Felsvorsprung im Vordergrund war die österreichische Feldwache "Nemesis".

Wendls Hündin Kira

und der Hund der Wirtsleute auf der Terrasse des Rifugios. Kira stürzte leider bei einer späteren Exkursion von Wendl und Barbara in den Dolomiten ab und kam ums Leben. Die traurige Nachricht hat uns alle tief getroffen.

Das Lagazuoi-Unternehmen

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