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Festungen:

Sonderseite "Bunkertour 2006"

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Es ist einfach unbeschreiblich, was das Pioniergenie von Trient hier geleistet hat. Mit welchem Aufwand diese Riesenräume und -kavernen aus dem Fels geschlagen oder gesprengt wurden, welche Unmengen von Gestein angefallen sind, kann man nur erahnen, wenn man sich selbst im Werk umsieht und die Eindrücke auf sich wirken läßt.
Valmorbia gehört zu den Werken, denen ich immer wieder einen Besuch abstatten würde, wenn ich wieder einmal in dieser Gegend wäre. Aber bis dahin werden erst wieder ein paar Jahre vergehen.

Im grünen Quadrat

befindet sich die Ziele unserer nächsten Erkundung. Wir besichtigen die beiden Räume 16a und 16b.

Hinter der Betonwand

von Raum "16b" befindet sich eine kleinere Kasematte.

Ein kleiner Durchgang

taucht im Blickfeld auf

Beton und Fels

bilden einen harmonischen Übergang

Die Eisenbewehrung

der Decke ist herausgebrochen.

Ein Eisengitter

verwehrt den Zutritt. Aber das ist gut so, denn hier geht es senkrecht in die Tiefe.

Insgesamt befinden sich im Kellerbereich drei dieser großen Kavernen und die gewaltige Kasematte "17", die wir am Anfang besucht haben. Auch fanden wir bei der Begehung einen Blindschacht auf der linken Seite (etwa in Höhe der Ziffer 12 auf der Zeichnung). Dieser führte ziemlich steil noch weiter nach unten, wurde aber mit Sicherheit nicht fertiggestellt, weil er auch noch keine Stufen hatte.

Die letzte Treppe

taucht im Scheinwerferlicht auf.

Dieser Blindschacht

reicht noch sehr tief nach unten. Locker 20 m !! Er ist vorbildlich mit Eisengittern abgesichert. Die Maschen sind aber groß genug, dass man die Kamera durchhalten kann.

 

Raum "16a"

Zu den Bildern
 

Holzreste

am Türstock ragen aus dem Beton. Sie weisen fast keine Witterungsspuren auf.

Der Aufgang

zu den ebenerdigen Bereichen, die nun auf ihre "Entdeckung" warten.

Dass hier manches Holzstück, so wie auf dem Foto weiter oben, nicht verwittert, liegt auch mit Sicherheit daran, dass das Werk permanent durchlüftet ist und dadurch wahrscheinlich auch das Holz trocken gehalten wird.
Als wir durch die Gänge wanderten, hatten wir ständig mit Zugluft zu tun, die teilweise sogar ziemlich stark durch die Gänge und Räume pfiff. Weil wir aber warme Fleece-Pullis anhatten, war es mit den kurzen Hosen aber nicht so schlimm und es ließ sich aushalten.
Aber wie war das im Winter, wenn die Soldaten dort auf ihren Posten sein mußten? Bestimmt übel, trotz "Dach über´m Kopf".

   

Valmorbia im Überblick

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